![]() Der Bahnhof von Uckro. Hier begann der "Luckauer Krieg" |
Der Luckauer
Krieg - Flucht nach Westberlin
| Buch und Regie: | Ute Bönnen und Gerald Endres |
| Kamera: | Friedemann Rehse |
| Schnitt: | Gabi Seelis |
| Redaktion: | Jürgen Tomm |
| Produktion: | SFB |
| Erstausstrahlung: | ARD 2001 |
| Länge: | 45 min |
|
Inhalt: Zu Fuß ist der Weg nach
Westberlin zu weit , und der Versuch, ein Auto zu entführen scheitert.
Also fahren die Tschechen mit dem Zug. Am Bahnhof von Uckro, rund 60 Kilometer
vor Berlin, werden die auffälligen Ausländer jedoch schon von
einer Polizeieinheit erwartet. Sie schießen sich den Weg frei. Ein
Polizist stirbt, ein weiterer wird schwer verwundet. In der Region um Luckau erinnern sich noch viele an den Luckauer Krieg, und immer wieder werden Sympathien für die Flüchtlinge deutlich. Nicht zu Unrecht mißtraute das das Ulbricht-Regime der Landbevölkerung. Die Stimmung auf den Dörfern war schlecht, denn gerade hatte die Zwangskollektivierung begonnen. In der Dokumentation beschreiben zwei der Tschechen ihre Motive und den Ablauf der Flucht, Polizisten und Landbewohner schildern die Ereignisse aus ihrer Sicht. Der Film zeichnet die dramatische Flucht nach und beleuchtet die politische Lage in der Zeit nach dem 17. Juni 1953. |