Das Haus des Rundfunks in Berlin

Kalter Krieg im Radio


Buch und Regie: Ute Bönnen und Gerald Endres
Kamera: Friedemann Rehse
Schnitt: Gabi Seelis
Redaktion: Rolf Bergmann
Produktion: RBB
Erstausstrahlung: RBB 2007
Länge: 45 min

Inhalt:

Es war ein heißer Kampf: Wer hat die bessere Musik, wo laufen die schöneren Unterhaltungssendungen, welchen Kommentatoren kann man glauben, welche Nachrichten lügen? Es ging darum, Herzen und Hirne im Kalten Krieg zu gewinnen, und keine Grenzkontrolle, keine Zensur konnte die Radiowellen aufhalten.

Der Ätherkrieg in Berlin begann, als sich die alliierten Sieger zerstritten. Die Sowjets betrieben den Berliner Rundfunk, und dachten gar nicht daran, die anderen Alliierten daran zu beteiligen. Also setzten die Amerikaner den RIAS dagegen und die Briten den Nordwestdeutschen Rundfunk. Je heißer der Kalte Krieg wurde, desto heftiger beharkten sich auch die Radiomacher auf beiden Seiten. Bald war jedoch klar, wer den Sieg beim Publikum davontrug. Viele Jahre blieben die Westsender für die Bevölkerung in der DDR die wichtigste Informationsquelle.

In der Dokumentation kommen Radiomacher der frühen Stunde wie Egon Bahr und Markus Wolf zu Wort, aber auch die Hörer aus Ost und West.

Der Film zeigt, wie sich der Kalte Krieg in den Sendeanstalten auswirkte, wie Journalisten zu Propagandisten wurden, - damals, als die Unterhaltungsorchester und das Kabarett wichtige Waffen im Kalten Krieg der Funkwellen waren

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