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Die unterirdischen
Anlagen des Flughafens Tempelhof waren von Beginn der Bauarbeiten 1936
bis heute von Geheimnissen und wilden Gerüchten umwittert
Der Flughafenkomplex
war wichtiger Teil der nationalsozialistischen Planung für die Hauptstadt
Germania. Von hier aus sollten die Funktionäre der deutschen Weltmacht
in die unterworfenen Gebiete fliegen. Unter dem gigantischen Bau wurde
ein riesiges unterirdisches Labyrinth angelegt, mit drei Tiefgeschossen,
und noch darunter einem Netz von begehbaren Versorgungskanälen. Ein
Schienen- und Straßentunnel unter der ganzen Länge des riesigen
Gebäudes, mehrere Bunker, eine Wasser- und ein Heizwerk versorgten
die Anlage.
Wegen des Kriegs wurde der Flughafen jedoch nicht zu Ende gebaut, der
Schienentunnel wurde als bombengeschützte Produktionsstätte
für Jagdflugzeuge genutzt, im sogenannten Archivbunker wurde geheimes
Filmmaterial gelagert. Als Sowjetische Truppen 1945 die getarnte Panzertür
dazu aufsprengten, gerieten diese Filme in Brand, ihr Geheimnis dieses
Archivs wird wohl nie gelüftet werden.
Dann übernahmen die USA den Flughafen, und während der Blockade
wurde er zur wichtigsten Lebensader der Stadt. Die Amerikaner richteten
im unterirdischen System eine Kommandozentrale ein, und bei einem Kampf
um Berlin hätte der Flughafenkomplex die letzte Festung der Verteidiger
werden können.
Der Film erzählt die Geschichte
und die Geschichten, die mit dem unterirdische Reich von Tempelhof verbunden
sind, und gibt eine Einblick in diese verborgene Welt unter der Eroberfläche.
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